Kanutouren auf der Aller
Paddeln in herrlicher Natur

Die ganzjährigen Touren

Ihr startet am Bootsanleger in Celle, den ihr bei Anreise mit der Bahn - zum Beispiel mit dem Metronom - in nur 100 m Fußweg vom Bahnhof bequem erreicht. Nach gemeinsamen Abladen der Boote mit unserem Team erhaltet ihr die Schwimmwesten. Anschließend weisen wir euch ausführlich in die Paddeltechnik und den Umgang mit den Booten ein. Natürlich informieren wir euch auch über die Vorschriften und Verhaltensregeln gegenüber den sensiblen Naturräumen, in denen ihr euch bewegt.

An der historischen Schleusenanlage in Oldau werden die Boote umgetragen, dazu steht ein Bootswagen zur Verfügung, und ihr habt dort Gelegenheit eine ausgiebige Rast einzulegen. Nach Absprache kann die Anlage mit einer Führung besichtigt werden.

Ausgeruht und gestärkt geht es dann flussabwärts bis Winsen (Aller), wo ihr von uns erwartet werdet. Nach Säubern und Aufladen der Boote sowie einer kleinen Feedbackrunde habt ihr Gelegenheit, die Gastronomie in und um Winsen (Aller) zu erkunden.

Gern organisieren wir für euch den Rücktransfer vom Zielort der Kanutour zum Bahnhof oder dem Ort Eurer Wahl.

Mögliche Touren und jeweilige Dauer:

Von Celle bis Stedden: ca. 2,0 Std.
Von Celle bis Winsen: ca. 4,5 Std.
Von Celle bis Oldau: ca. 3 Std.

Die Touren sind übrigens sehr gut kombinierbar für Fahrradfahrer, zum Beispiel mit dem Allerradweg.

Preise

Siehe Preisliste

Der Fluss

Die Örtze entspringt nördlich von Munster und mündet nach 54 Kilometern bei Winsen in die Aller. Als größter Fluss der Lüneburger Südheide weist sie ein relativ starkes Gefälle mit einer Strömung von etwa 0,70 Meter pro Sekunde und einer Wassertiefe von 0,5 bis zwei Metern. Aufgrund ihrer höheren Fließgeschwindigkeit, kurvigen Streckenabschnitten und zum Teil stark herabhängenden Ästen hat die Örtze für Kanuten einen höheren Schwierigkeitsgrad als die Aller und ist beispielsweise für kleine Kinder nicht empfehlenswert.

Die Örtze ist Bestandteil des europäischen Naturschutznetzes "Natura 2000", das nach der "Flora-Fauna-Habitat" – Richtlinie unter besonderen Schutz gestellt ist. Aus diesem Grund unterliegt der Fluss auch strengen Befahrensregeln und ist an den ausgewiesenen Strecken nur vom 16. Mai bis 14. Oktober befahrbar.

Ihren spektakulären Verlauf durch urige Landschaften und historische Heidedörfer im Naturpark Südheide hat bereits den Heimatdichter Hermann Löns vor über 100 Jahren beeindrucht, so dass er ihr sogar ein eigenes Kapitel widmete:

„Zwei Jahre war ich nicht an der Oertze gewesen. Immer wollte ich hin, und immer kam ich nicht hin und kam nicht hin, bis mich auf einmal eine Sehnsucht packte, die nicht fortzuarbeiten, nicht niederzudenken war, eine Sehnsucht nach der Oertze mit ihren weißen Brücken und ihren grünen Wiesen, nach den undurchdringlichen Postmooren, den feuchten Ellernrieden, den braunbeheideten Dünen, nach den grünen Ufern der Wittbeck und nach der Urwaldwildnis des Rauhhorns.“

Auszug aus: Hermann Löns, Mein grünes Buch, Frankfurt am Main / Berlin 1994 (Erstveröffentlichung 1901), Kapitel 14.

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